buzza4

Über mich

Was für ein Blog ist das denn? Ein Kochblog? Aber wieso auch was über Kunst? Und soviel Blablabla? Und wer ist dieser BuzZman!? Ziemliche viele Themen hier!

Fangen wir mal klein an: Also, der buZzman!, das bin schon mal ich. Ich hab natürlich einen Namen: Markus Bußmann. Aber was heißt das schon? Was den Menschen buzZman! beschreibt, sind nicht zuletzt seine Passionen, die über die ich gerne berichte und hoffentlich andere inspirieren kann. Und man kann ja nur über das gut schreiben, was einen interessiert, gell?! Und mich interessiert eine Menge!

Ökonomie das habe ich studiert, ist sozusagen mein philosophisches Denksystem, um mir die Erde zu erklären. “Soziologie” und echte Philosophie habe ich zwar viel gelesen, aber nicht “Vollzeit” gedacht
Kunst Um das größte Mysterium des Lebens zu beschreiben, das Leben selbst. Tod, Liebe, Geburt, all das, was so unerklärlich, großartig und gleichzeitig unverständlich ist. Die Kunst lässt uns ahnen, warum das alles doch einen Sinn macht. Eine quasi spirituelle Erfahrung, die Geist und Sinne reizt
Psychologie um unseren Geist zu verstehen, was ihn befeuert, was ihn lähmt und was uns Menschen miteinander verbindet
Architektur als die Räume, in denen wir unser Leben ausgestalten. Gebäude der Vergangenheit, der Gegenwart und die Räume und Gebäude, die wir nicht verstehen und die uns zeigen, wohin wir vielleicht gehen.
Esskultur Sinnesgenuss zu teilen, Inspirationen und Kreativität auszuleben, Gast oder Koch zu sein oder beides. Nicht allein Nahrung zu sein, sondern auch Menschen und Kulturen erlebbar zu machen. Essen ist ein fantastischer Katalysator für alles!
Persönlichkeiten weil wir nur in anderen Menschen uns begegnen und andere bereichern können. Die Menschen mit Persönlichkeit, mit Ecken und Kanten, sie sind meine liebsten. Denn nur diese tollen Menschen zeichnen sich dadurch aus dass sie Krisen erlebt haben und uns viel mitzugeben haben, vor allem sich selbst.

Wie jede gute Zeitschrift widme ich mich einfach einem Themenblock, der sich irgendwie eklektisch miteinander verbinden lässt – und doch steht jeder Artikel für sich. Und Schwerpunkte gibt’s ja dann trotzdem.

Wer ich bin?

Ich bin männlich mit gutem femininen Anteil in der Persönlichkeit, Ende 30, habe an verschiedenen Universitäten in Deutschland, USA, Frankreich und Costa Rica mühsam und lange studiert. Außerdem war ich an dieser Universität namens “Das echte Leben” mit allen Katastrophen, die dazu gehören – von schweren Krankheiten bis großer Liebe war alles bislang dabei. Ich lebe in Köln, bin gebürtiger Münsterländer und damit Westfale von Haus aus, aber das Rheinland ist meine Wahlheimat. Köln vereint viele Kulturen und ist zwar oft ein einziges Ärgernis, aber hier kann man sich dennoch entfalten. Ich bin verheiratet, Vater einer Tochter namens Heidi. Ich bin einiges rumgekommen, vieles ausprobiert und darf auf mehrere “die Persönlichkeit reifende Krisen” verweisen, die ich bislang noch alleine oder dank der Hilfe anderer überstanden habe. Beruflich bin ich Unternehmer und habe dort und stets versucht, offen zu bleiben für Neues. Ich war sowohl Manager als auch beteiligt an einem Familienunternehmen, bin aber nun davon unabhängig und gründe extrem gerne Firmen. Es geht für mich ums kommunizieren, ums in die Gänge bringen, Ideen generieren und Leute begeistern. Das Gründen bedeutet, das Neue zu schaffen und wirtschaftlich tragfähig zu machen. Es muß immer ein Erfolg werden, aber es gibt auch Erfolge, die sich nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Ich wäre gerne Kulturstifter, in gewisser Weise Prediger (nur bloß kein Dogmatiker) und möchte mit anderen etwas besonderes in diesem kurzem Leben erschaffen, was uns Freude und Sinn stiftet.

Und weil sich meine Passionen so oft erweitern oder ergänzen ist die Frage ja zentral, wer ich denn gerade bin. Und in Anlehnung an meinen Familiennamen lautet der Name dieses Blogs:

Who is Buzzman?

Tja, und das alles, was ich in Summe bin, mal meine Freunde und Familie ausgenommen, erklärt sich also aus diesem Blog zu einem guten Teil. Denn es ist quasi somit auch ein Zeugnis der geistigen Entwicklung und ich rede genauso gerne wie ich schreibe. Wenn Sie mir gerne zuhören oder zulesen, dann freut mich das natürlich sehr. Was sie aber damit anfangen, ist ganz und gar Ihre Sache. Den Blog schreibe ich nicht aus reiner Eitelkeit, sondern er ist ein Medium. Und am schönsten ist ein gutes Blog, wenn es auf Resonanz bei Gleichgesinnten stößt! Also, kommentieren Sie, wenn sie etwas mögen unter schreiben Sie mir!

Wie sind diese Passionen entstanden?

Kochen und Ernährung!

Wie viele leidenschaftliche Köche wurde ich durch meine Mutter in der Küche sozialisiert. Meine Mutter gab Liebe gerne durch das Essen und Liebe geht auch ganz klar durch den Magen, nicht zuletzt bei den eigenen Kindern! Und meine Mutter kochte gerne abwechslungsreich, sie hat Ihre Fähigkeiten stets erweitert und ist nicht bei den Rezepten meiner Oma stehen geblieben. Und ich habe somit viele Dinge, die ich vielleicht anders nicht bekommen hätte, durch das Essen bekommen. Dass das Essen somit noch mehr ist als reine Nahrungsaufnahme ist vielleicht so auch erklärbar. Als Münsterländerin konnte meine Mutter nicht auf so etwas wie eine regionale Küche von Prestige verweisen. Westfälische Küche erzeugt selten ein großes Aha-Erlebnis. Zwar ist Pumpernickel mit Knochenschinken oder Ochsenfleisch mit Zwiebelsosse etwas besonders Leckeres, aber dann hört es geschichtlich leider auch schon auf. Viele Techniken wie Fermentation sind dort verloren gegangen, obwohl man sie im Schinken beispielsweise perfekt vorbereitet hatte. Weil also Inspirationen von außen immer willkommen waren, baute meine Mutter eklektisch einen immer internationaleren Speiseplan zusammen und ich hab es so selber bei mir beibehalten: Immer was Neues, egal woher, bunt gewürfelt und irgendwie darin entwickelt man seinen eigenen Stil, weitab von einer regionalen, aber eben auch oft eintönigen Küche. Weil ich schon in vielen Ländern gelebt habe, versuche ich diese Inspirationen zu verwenden und da ich nicht in einer Kleinstadt lebe und das Internet auch noch existiert, kann ich mich fortlaufend erweitern und immer neue Dinge lernen über Zutaten und tolle Persönlichkeiten, die man nur kennenlernt, wenn man sich so mit Essen beschäftigt wie ich vielleicht. Als Vater meiner Tochter habe ich wohl die Rolle meiner Mutter übernommen und stehe am Herd, während sich meine Frau eher in Ihrer Neigung nach als Genießerin profiliert. Seit jeher fand ich auch, dass man Frauen mit einer ordentlichen Fähigkeit als Koch beeindrucken könnte und ganz anders miteinander in Kontakt kam. Das ist immer noch so: wichtige geschäftliche Termine bespricht man am besten essend!

Fortan war es immer so, dass wenn es ernst mit einer Beziehung werden sollte, ich der Dame oder Geschäftspartnern mit Kochfertigkeiten zu imponieren suchte. Man kann seine tiefen Gefühle eben auch am Herd loswerden! Hauptschuld, dass ich viel selber koche, trägt aber sicher die furchtbare Uni-Mensa in Berlin (zumindest in den 90ern). Ich mußte selber kochen lernen, denn es war unaushaltbar sonst! Richtig aktiviert als Koch hat mich dann mein Studienfreund Hermann Bestvater. Das erste fremd erlernte Gericht war dann nicht Königsberger Klopse oder was anderes aus dem Brandenburger Land, sondern ausgerechnet etwas Thailändisches (Huhn mit Cashewnüssen in Austernsauce). Das war so toll: Ich habe das Gericht nur einmal vorgeführt gekriegt, besorgte die Zutaten und es klappte! Es schmeckte anders als bei Hermann, aber es war ein Triumph! Das exotische Genußerlebnis vergesse ich nie, denn es eröffnete mir diese Tür zum eigenen Herd. Vom Thailändischen ging ich dann zum Italienischen über das Franzose und versuche mir seit Jahren zu erklären, was denn eigentlich deutsche Küche ist. Antwort: ein großer Schmelztiegel! Deutsche Küche ist nämlich Döner, Veganes, Pizza und tollste Brote, Fleisch, usw. – wir haben immer viel importiert und etwas draus gemacht. Diese tatsächlich außergewöhnlich eklektische Kultur müssen wir feiern!

Selbst zu Hause leckeres Essen fabrizieren, statt anderswo enttäuscht werden, das blieb solange mein Motto, bis ich die richtigen Restaurants auch bezahlen konnte oder gefunden hatte. Das gefiel mir! Naja, und dann hat man sich so langsam entwickelt. Ab und zu besuche ich Kochkurse bei Vorbildern (Henkel, Schuhbeck) und gehe natürlich auch gerne essen. Kochbücher studiere ich gerne, aber am liebsten kochen ich ganz frei. Das geht, wenn man ein gewisses Niveau erreicht hat – auch wenn nicht alles gelingt, dass Risiko bleibt leider. Eigentlich ist jeder, der Essen liebt, doch zum Koch veranlagt – aber er kann deswegen nicht alles! Ich backe zum Beispiel nicht gerne, weil ich Süsses auch nicht so mag.

Ein gewisser Überblick über anspruchsvolle Getränke gehört natürlich dazu, also schreibe ich ab und zu was über Wein und andere Sirenen mit und ohne Alkohol. Da bin ich aber noch eher Laie. Meine Küche hat vor allem ein Motto: Der Gast muss glücklich werden und so sein dürfen wie er eben ist! Lukullische Fülle oder Erinnerungen an die Kindheit, keine Kalorien zählen, alles ist dazu erlaubt. Gesund ist meine Küche denke ich schon, sicher zumindest sehr abwechslungsreich und vielfältig. Weil ich intuitiv gut veranlagt bin, ist jedes Kochen dennoch anders – mal ist das Ergebnis deftig, mal leicht. Immer etwas besser werden und dabei den Respekt vor den Profis, der Künstlern, behalten, ist die Devise. Ach ja, und es muss Freude machen, die Arbeit am Herd wie die Freude am Gaumen!

Kunst!

Kunst ist die intellektuelle Erweiterung des Genusses, den man schon beim Kochen verspürt. Man könnte auch sagen, Kunst sind die Delikatessen des Geistes. Der Unterschied ist nur, dass schwer zu verdauendes in der Kunst erlaubt ist, ja gerade den Geist auf Trab hält. Und es geht viel weiter: Die Kunst zeigt mir auf, wer ich bin und hilft mir zu verstehen, in welcher Zeit wir und ich selbst lebe. Es ist die Möglichkeit, auf mich wie auf die Welt zu schauen durch das Werkzeug “Kunstwerk”, dass nun mal einmalig ist und nur aus der Hand eines echten Künstlers in der Lage ist, die Qualitäten des Kunstwerkes zu haben. Zwar weiß nicht jeder Künstler, dass er einer ist, aber dennoch ist das eine Qualität, die nicht jeder hat, der Künstler sein will. Ich finde, dass insbesondere eine Intuition und besondere Sensitivität Grundausstattung für gute Künstler sind. Nur wer dass hat, kann wirklich den Geist der Zeiten und das Spüren, was wir intellektuell noch nicht wirklich verstehen.

Ich versuche gelegentlich selbst zu malen, aber vor allem bin ich Freund von Künstlern und sammele entsprechend ausgiebig. Ich sammele jedoch eigentlich fast ausschließlich nur zeitgenössische Kunst. Die Kunst von Künstlern, die in der gleichen Zeit leben, verrät einfach viel mehr über uns selbst als die Erkenntnisse vergangener Jahrhunderte, wenn sie denn gut sind. Ich poste hier also auch Kunst, die ich sammele oder Gedanken zu Künstlern und aktuellen Entwicklungen im Kunstmarkt, der noch verrückter ist als der Finanzmarkt. Ich versuche nicht mich durch Kunst zu inszenieren, sondern hoffe, dass wenn Sie Kunst sehen, Ihnen das selbst auch etwas sagt – selbst wenn sie es nicht in Worte fassen können. Ich kann das auch nicht und oft sind dass vielleicht die größten Werke überhaupt. Mein Mitteilungsbedürfnis soll Ihnen diese Sachen zeigen und hofft darauf, dass sich auch andere dafür begeistern können. Ich könnte von den gesammelten Werken vermutlich kaum mal etwas verkaufen – wer kann schon etwas von sich selbst verkaufen! Ich bitte Sie! Aber wer weiß schon, was übermorgen ist…

Blablabla?

Weil ich selber Geisteswissenschaftler bin (Ökonom), war dass so meine denkerische Schule. Vor 100 Jahren hätte ich wohl Philosophie studiert, heute versuche ich das Wesen der Welt durch das maßgebliche Denksystem der Menschheit zu verstehen. Das hatte bei meiner Berufswahl wenig spektakuläre Gründe, aber es half mir zu verstehen, wer ich bin und warum ich als Subjekt im Wirtschaftskreislaufsystem existiere. Auch ich weiß aber, dass das System der Ökonomie nur ein System von vielen Systemen ist, die die Welt darstellen. Ich lasse mich trotzdem gerne mal zu wirtschaftlichen Themen, Fragen der Unternehmenskulturen und Systeme aus oder aber zu politologischen Fragestellungen; oft immer aus dem gleichen Grund: Weil ich über irgendeine Heuchelei empört bin. Der Mensch heuchelt noch mehr, als er lügt. Das will ich gerne enttarnen. Also wie Feuerbach und Nietzsche der Kirche die Hose ausgezogen haben, möchte ich dies versuchen bei modernen Heucheleien zu tun. Manchmal wird es soziologisch, manchmal psychologisch und hier und da auch mal unwissenschaftlich und polemisch. Ich wünsche mir die Verquickung von Empirie und qualitativer Denkarbeit. Aber qualitatives Denken ist mindestens genauso wichtig, denn die Empirie lügt gerne, weil sie den Anspruch hat alles in zahlen zu erkennen. Der Mensch versteht aber nicht, dass er dass, was er nicht versteht, auch in zahlen nicht lesen kann. Die Summe all dieser Interessen ist also schon fast schon eher philosophischer Natur, was mich immer leidenschaftlich interessiert hat, ich aber nur bruchstückhaft im Studium Generale verfolgen konnte.

Ich hoffe, es gefällt Ihnen. Viel Spaß beim Lesen!

Leave a Comment